Ein Ort ohne Ruf

Einst war Moses hoch geachtet, in den Ämtern der hohen Regierung geachtet, von großem Prestige und von hohem Ansehen. Er lebte unter den Adligen und war einer der berühmtesten Männer seiner Zeit. Aber als Gott aus dem brennenden Dornbusch zu ihm sprach (siehe 2.Mose 3,5), wurde Moses auf Null reduziert.

Gott konnte Ihn nicht gebrauchen, bis Er Ihn von all seinen weltlichen Bindungen befreit hatte. Wer erkannte Moses jetzt? Verborgen, weit weg von allen, in der Stille und ohne Einfluss. Er konnte seine große Energie. nicht ausnutzen

Aber genau in dem Moment, als Moses den Nullpunkt erreichte, als sein Ruf völlig verloren war und nichts von dem selbstbewussten alten Moses übrig blieb, befand er sich auf heiligem Boden!

Wie lange wartete Gott an diesem Dornbusch, bereit, in eine neue, herrliche Offenbarung einzutreten? Nur bis zu jenem letzten, zerbrechenden Moment,, in dem Moses sich wirklich nicht mehr um seine Arbeit oder seinen Ruf kümmerte. Als er die letzten Spuren von Selbstvertrauen aufgab, fand er Offenbarung.

Der Herr Jesus stand auf demselben heiligen Boden. Die Schrift sagt: ” … er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an … ” (Philipper 2:79).

Den Ruf zu meiden und ein Diener zu werden, war eine bewusste Entscheidung.

Dank sei Gott für jene, die erneut zu solch heiligem Boden berufen sind, und versuchen zu sinken, damit er wächst, um für den Dienst vorbereitet zu sein.

Ein großer Mann Gottes schrieb: “Der Mann Gottes, der wahrhaftig das Wort predigt, wird schließlich die Vorstellung aufgeben, bekannt zu sein. Wenn er Christus predigt, wird sein Ruf ständig abnehmen und Christus wird zunehmen. Wahre Propheten sterben unbekannt. Gott gibt ihnen ihren Lohn erst, nachdem sie gestorben sind.”

Ich glaube, wenn wir eine größere, breitere Reputation anstreben, fehlt etwas in unserer Botschaft.

Das Ich ist zu prominent. Christus sollte Boden gewinnen, und wir sollten Anerkennung verlieren. Wir sollten mit der Zeit weniger bekannt werden, bis wir, wie Paulus, unser Leben allein mit Gott beenden.

Mögen wir alle verringern! Möge er allein wachsen! Möge Gott uns helfen, auf diesen heiligen Boden zurückzukehren.

Source: http://davidwilkersontoday.blogspot.com

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