Wie Gott wirkt

Lebt nach dem Willen des Herrn, eures Gottes, und habt Ehrfurcht vor ihm, indem ihr seine Gebote in eurem Leben umsetzt. (5. Mose 8,6 NL)

Ich glaube an Wunder und nehme jedes in der Bibel beschriebene Wunder als Tatsache an. Ich glaube, dass alle unsere Erfahrungen als Christen ein Wunder sind. Sie lassen sich nicht auf natürliche Art erklären. Gottes Kraft wird heute auch in anderen wunderbaren Dingen sichtbar.

Aber muss Gott sich immer dadurch beweisen, dass er über die Schöpfungsordnung hinaus wirkt? Wenn er uns nicht in erster Linie durch sein Wort leiten würde, das sich niemals verändert und sich nicht an der klar festgelegten Ordnung des Universums orientierte, wie könnten wir dann zu einer gewissen Stabilität finden? Wie könnten wir überhaupt Pläne machen, wenn Gott uns seine Wege nicht in verbindlicher Weise offenbarte?

Gott ist in seinem Handeln gegenüber den Menschen nicht unberechenbar. Er hat seine Wege ganz klar aufgezeigt und er bleibt ihnen treu. Ich glaube, dass Gott seine Wege offenbart hat und wir unser Leben nach ihnen ausrichten sollen. Die Frage ist nur, wie Gott menschliche Verantwortung und die natürliche Ordnung des Universums benutzt, um seinen Willen zu verwirklichen.

Er wirkt durch eine längst nicht perfekte Gemeinde, webt die Angelegenheiten der Menschen zusammen und stellt damit das Ergebnis von Jahrhunderten sicher. Was mich wirklich beeindruckt ist sein Timing, nicht sein wunderbares Eingreifen.

Merken Sie sich, wie Jesus denen antwortete, die ein Zeichen forderten: „Ein Zeichen verlangt diese Generation, die doch böse ist und sich von Gott abgewandt hat.“ (Matthäus 12,39 NGÜ). Satan wollte auch ein Zeichen. Er sagte: „Wenn du Gottes Sohn bist, dann stürz dich hinab!“ (Matthäus 4,6 NGÜ). Darauf antwortete Jesus: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht herausfordern!“ (Matthäus 4, 7 NGÜ).

Jesus sagte damit, dass Gottes Wort das Zeichen ist, das wir benötigen. Wir sollen uns mit diesem Wort schützen, wenn Satan uns dazu bringen will, von Gott ein Zeichen zu erzwingen.

Ich denke, es ist besser, dass wir uns Gott gegenüber beweisen, statt von ihm zu verlangen, dass er sich uns beweisen soll. Wir sind diejenigen, die geprüft werden, nicht Gott. „Setze alles daran, dich vor Gott als ein bewährter Mitarbeiter zu erweisen, der sich für sein Tun nicht zu schämen braucht und der die Botschaft von der Wahrheit unverfälscht weitergibt.“ (2. Timotheus 2,15 NGÜ)

“Herr, ich will meine von Dir anvertrauten Gaben verantwortungsvoll einsetzen, und Sünde und fruchtlose Tätigkeiten aufgeben.”

Source: https://www.freedominchrist.eu

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