Ich kann es kaum verstehen, wenn ich diese Worte lese: “Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind” (Johannes 17:22).
Denke darüber nach. Wir haben das Wort unseres Herrn, das vor seinem eigenen Vater bekannt ist, dass er sich uns so vollkommen und vollständig hingegeben hat, wie sich sein Vater ihm hingegeben hat. Er hat uns dieselbe innige Liebe geschenkt, die sein Vater ihm geschenkt hat, und das ist seine Herrlichkeit, die sich in uns offenbart hat. Wir sind in dieselbe besondere Liebesbeziehung gebracht worden, die er mit dem Vater teilt, und mehr noch, er öffnet den Kreis der Liebe zwischen den beiden und führt uns hinein. Wir werden zu Teilhabern einer Herrlichkeit gemacht, die unbegreiflich ist. Wie unglaublich, dass Christus uns zum Vater führt und bittet: “Dass sie eins seien mit uns!” Wir teilen ganz an der Fülle der Liebe Gottes zu seinem Sohn, indem wir in Christus sind.
Im wahrsten Sinne kann man sagen, dass Gott seinen Sohn so sehr geliebt hat, dass er ihm die Welt geschenkt hat. Wir wissen, daß er ihm gegeben hat, die in der Welt sind; denn der Herr hat gesagt: “Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben…” (V. 6).
Wusstet ihr nicht, dass wir ein Geschenk Gottes an seinen Sohn sind – ein Geschenk der Liebe? “Sie waren dein, du hast sie mir alle gegeben.” Doch Christus war so eins mit dem Vater, dass er ihm die Gabe zurückgab, indem er sagte: “Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein …” (V. 10). Diese Art von Liebe kann nichts für sich behalten, sondern schenkt alles, was sie besitzt.
Ist es nicht tröstlich zu wissen, dass wir Objekt einer solchen Liebe zwischen Vater und Sohn sind?Was für eine Ehre, dass Christus uns in die Handfläche seiner großen und liebenden Hand legt und uns vor den Vater stellt und sagt: “Siehe, Vater! Sie gehören uns! Sie gehören alle uns! Sie sind das Objekt unserer Liebe! Ich werde sie lieben, Vater! Du wirst sie lieben! Und wir werden in ihnen wohnen und ihnen zeigen, wie sehr sie geliebt werden.”
Wie kann unser Verstand das alles erfassen? Hier spricht unser Herr zu seinem Vater: “Ich will ihnen deine Liebe zu mir kundtun, damit die Liebe, die du zu mir hast, in ihnen sei.”
Source: http://davidwilkersontoday.blogspot.com




