Mein Wunsch für euch ist, dass Gott euch immer mehr mit seiner Gnade und seinem Frieden beschenkt, sodass ihr Jesus, unseren Gott und Herrn, immer besser kennenlernt. Wenn wir Jesus immer besser kennenlernen, gibt seine göttliche Kraft uns alles, was wir brauchen, um ein Leben zu führen, über das Gott sich freut. Er hat uns durch seine Herrlichkeit und Güte berufen! (2. Petrus 1,2-3 NL)
Sie fragen vielleicht: «Wenn unsere Identität in Christus der Schlüssel zur Ganzheit ist, warum haben dann so viele Christen Schwierigkeiten mit ihrem Selbstwertgefühl, dem geistlichen Wachstum und der Reife?» Weil wir von Satan getäuscht worden sind. Unsere wahre Identität in Christus ist vom großen Betrüger selbst verfälscht worden.
Mir wurde diese Täuschung wieder sehr deutlich bewusst, als vor einigen Jahren ein junges Mädchen, das ein Opfer satanischer Unterdrückung war, zu mir in die Seelsorge kam. Auf meine Frage: «Wer bist du?», antwortete sie nur: «Ich bin schlecht». «Du bist nicht schlecht. Wie kann ein Kind Gottes schlecht sein? Siehst du dich selbst so?» Sie nickte.
Nun, natürlich kann sie einige schlechte Dinge getan haben, aber dennoch ist sie selbst nicht schlecht. Ihre Vorstellung von ihrer eigenen Identität beruhte auf einer falschen Reihenfolge: Statt ihr Verhalten von ihrer Identität als Kind Gottes bestimmen zu lassen, wurde ihre Identität von ihrem Verhalten bestimmt, das Satan ihr anschuldigend vorhielt.
Leider ist eine große Anzahl von Christen in derselben Falle gefangen. Wir scheitern, also sehen wir uns als Versager, was uns nur dazu bringt, noch mehr zu versagen. Wir sündigen, also sehen wir uns selbst als Sünder, was uns nur dazu veranlasst, noch mehr zu sündigen.
Wir sind infiltriert worden von den sinnlosen Gleichungen des Teufels. Wir wurden dazu verleitet zu glauben, dass unsere Taten uns zu dem machen, was wir sind. Und dieser falsche Glaube treibt uns in einen Strudel von Niederlagen und Hoffnungslosigkeit.
Lassen Sie sich nicht täuschen. Sie sind nicht das Ergebnis dessen, was Sie tun oder nicht tun, sondern dessen, was Sie in Christus und seinem Tod am Kreuz sind. Sie werden nicht durch Ihre Verhaltensweise, sondern durch Ihren Glauben gerettet. Gottes Wort bestätigt uns: «Ja, liebe Freunde, wir sind Gottes Kinder, wir sind es hier und heute. … Wer diese Hoffnung hat – eine Hoffnung, die ganz auf Jesus ausgerichtet ist – hält sich von jeder Sünde fern, um so rein zu sein wie er.» (1. Johannes 3,2-3 NGÜ)
“Lieber Herr, ich bete, dass mein Sinn durch dein Wort erneuert wird, so dass ich die alten, menschlichen Denkmuster, an die ich geglaubt und nach denen ich gelebt habe, überwinden kann.”
Source: http://www.freedominchrist.eu



