Darum ehrt Gott, indem ihr einander annehmt, wie Christus euch angenommen hat. (Römer 15,7 NGÜ)
Es gibt vier Hauptaspekte, die wir als Eltern im Gespräch mit unseren Kindern berücksichtigen: Autorität, Rechenschaftspflicht, Bestätigung, Annahme. Wir ordnen diese vier Aspekte normalerweise wie folgt:
- Wir gebrauchen unsere Autorität im Umgang mit unseren Kindern.
- Wir verlangen, dass sie uns Rechenschaft geben.
- Wenn die Kinder auf unsere Autorität reagieren und uns Rechenschaft geben, dann bestätigen wir sie.
- Wenn sie eine Erfolgsgeschichte von positivem Verhalten aufzeichnen können, dann schenken wir ihnen unsere Liebe und Annahme.
Der Grund, warum es uns so schwer fällt, mit unseren Kindern zu kommunizieren, liegt darin, dass wir die ganze Geschichte in der falschen Reihenfolge angehen. Betrachten Sie doch einmal die Methode Gottes, die er bei uns, seinen Kindern anwendet. An welchem Ende der Liste beginnt unser himmlischer Vater? Er beginnt, indem er uns gegenüber seine Liebe und Annahme ausdrückt (Johannes 3,16. Römer 5,8). Es interessiert unsere Kinder nicht, wie viel wir wissen, bis sie wissen, wie sehr wir uns für sie interessieren. Paulus ermahnt uns:
«Darum ehrt Gott, indem ihr einander annehmt, wie Christus euch angenommen hat» (Römer 15,7 NGÜ).
Worum geht es Ihrem Kind, wenn es Ihnen Persönliches anvertraut? Es geht ihm nicht um eine Lektion, nicht um Vorschriften, welche es befolgen muss, sondern um Annahme und Bestätigung. «Sag mir, dass ich Recht habe», scheint es zu betteln. «Gib mir ein wenig Liebe und Hoffnung.»
Wenn Sie wissen, dass Gott Sie bedingungslos liebt und akzeptiert und er Sie in Ihrer Identität als sein Kind anerkennt, dann unterziehen Sie sich ganz freiwillig der Autorität Gottes und geben ihm auch gerne Rechenschaft ab. Ganz ähnlich ist es mit Ihrem Kind. Wenn es weiß, dass Sie es lieben und annehmen, trotz seiner Fehler, dann fühlt es sich auch frei, Ihnen seine Probleme anzuvertrauen, und es wird Ihren Rat auch akzeptieren. Kinder, die wissen, dass sie geliebt sind, sind frei sich selber zu sein, frei zu wachsen, und frei diejenigen Menschen zu sein, wozu sie Gott bestimmt hat.
“Herr, Du weißt, dass ich nicht ein perfekter Elternteil sein kann, aber hilf mir, Dir Tag für Tag zu vertrauen, damit ich so ermutigen und lieben kann, wie es Dir gefällt.”
Source: http://www.freedominchrist.ch



