Dafür freue ich mich jetzt umso mehr-natürlich nicht über euren Schmerz, sondern darüber, dass dieser Schmerz euch zur Umkehr gebracht hat. Das Ganze hat euch auf eine Art und Weise wehgetan, die Gottes Willen entsprach. (2. Korinther 7,9 NGÜ)
Ich werde oft gefragt: «Wie kann ich den Unterschied zwischen den Anklagen des Teufel und dem Überführt werden durch den Heiligen Geist feststellen?» Jeder Christ wird täglich vor die Wahl gestellt, sich vom Geist oder von seiner eigenen Natur bestimmen zu lassen. In dem Augenblick, wo sie sich entscheiden, Ihrer Natur zu folgen, überführt Sie der Heilige Geist, und Sie sind betrübt, denn was Sie soeben gewählt haben, passt nicht zu Ihrer eigentlichen Persönlichkeit.
«Wie kann ich wissen, warum ich momentan betrübt bin?», fragen Sie vielleicht. «Sowohl die Anklagen des Teufels als auch die Ermahnungen des Heiligen Geistes machen mich gleichermaßen traurig». Finden Sie heraus, ob Ihre Gefühle der Wahrheit oder dem Irrtum entsprechen, dann können Sie ihre Quelle ermitteln.
Fühlen Sie sich schuldig, wertlos, dumm, unbeholfen? Dann ist es eine Traurigkeit, die von satanischen Anklagen herrührt, denn sie entspricht nicht der Wahrheit. Von der Rechtsprechung her sind Sie nicht mehr schuldig; sie sind gerecht gesprochen durch den Glauben an Christus, und es gibt keine Verurteilung mehr für die, die in Christus Jesus sind. Sie sind nicht wertlos; Jesus gab sein Leben für Sie. Sie sind nicht dumm und unbeholfen; Ihnen ist alles möglich durch Christus.
Wenn Sie hinter Ihren bekümmerten Gefühlen solche Lügen entdecken – besonders wenn Sie sich ständig am Boden zerstört fühlen – werden Sie zu Unrecht angeklagt. In diesem Fall müssen Sie sich ganz Gott unterstellen und dem Teufel und seinen Lügen widerstehen, damit diese anklagenden Gefühle nichts ausrichten können.
Aber wenn Sie betrübt sind, weil Ihr Verhalten nicht Ihrer wahren Identität in Christus entspricht, haben Sie eine Betrübnis nach dem Willen Gottes, die dazu bestimmt ist, Sie zur Umkehr zu führen.
Es ist der Heilige Geist, der Sie einlädt, aufgrund von 1. Johannes 1,9 zu bekennen: «Ja, Herr, ich habe falsch gehandelt!» Sobald Sie Ihr Versagen bekennen und Buße tun, sagt Gott: «Ich bin froh, dass du mir das gesagt hast. Du bist gereinigt; nun mach weiter mit dem Leben.» Sie können nach dieser Begegnung mit Gott wieder froh und frei ans Werk gehen. Die Traurigkeit ist verschwunden, und Sie sind neu motiviert, Gott auf dem Gebiet, wo Sie versagt hatten, zu gehorchen.
“Danke Herr, für die ‚strenge Liebe’ deines Heiligen Geistes, die mich zur Umkehr führt, wenn ich sündige.”
Source: http://www.freedominchrist.ch




