Da zischte die Schlange […] ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können. (1. Mose 3,4-5 NL)
Satan hat Adam, dem ersten Menschen vorgegaukelt, er könne „sein wie Gott“ (vgl. 1. Mose 3,5). Das ist das Urprinzip der egozentrischen säkularen Weltanschauung, das Satan anpreist. Unzählige Menschen sind seither von Satan zur Annahme verführt worden, sie seien ihr eigener Gott. Heutzutage verbreitet die New-Age-Bewegung diese Lüge in grossem Stil und auf internationaler Ebene.
Der biblische Schöpfungsbericht hält demgegenüber eindeutig fest, dass nur Gott, der Schöpfer, wirklich Gott ist. Adam und seine Nachkommen sind keine Götter, sondern Geschöpfe, die von Gott getrennt nicht existieren können. Der diabolische Gedanke, dass der Mensch sein eigener Gott sei, ist das erste Glied in der Kette einer geistlichen Bindung an das Reich der Finsternis.
Das Problem beim Versuch des Menschen, sein eigener Gott zu sein, besteht darin, dass er nie für diese Rolle bestimmt war. Es fehlen ihm die nötigen Eigenschaften, um sein eigenes Schicksal zu bestimmen. Sogar der sündlose, geistlich lebendige Adam im Garten Eden hatte nicht die Fähigkeit, sein eigener Gott zu sein.
Im Gegensatz zur Behauptung der New-Age-Verfechter, besass kein Mensch jemals das Potential, Gott zu sein und keiner wird es jemals besitzen. Es gibt nur einen wahren, lebendigen Gott.
Wenn Sie in Freiheit leben wollen, ohne an die Welt, Ihre menschliche Natur und den Teufel gebunden zu sein, muss dieses erste Glied der Kette gesprengt werden. Die säkulare, egozentrische Weltanschauung, die Satan und seine Boten überall propagieren, muss durch jene Einstellung ersetzt werden, die Jesus seinen Jüngern auf den Rette-dich-selbst-Ratschlag des Petrus hin vorlegte:
„Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.“ (Matthäus 16,24-25 NGÜ).
In den nächsten Tagen wollen wir die Perspektive vom Kreuz untersuchen.
“Vater, vergib mir, wo ich in eigener Regie gehandelt habe und Dich von Deinem Platz in meinem Leben verdrängt habe. Du bist mein Herr und mein Gott.”
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