Die Grundlage des Glaubens

Auf welchem Fundament ist dein Glaube aufgebaut? Die Schrift sagt uns, dass der Glaube durch das Hören kommt, und dass Gottes Wort uns «geistliche Ohren» gibt, die es uns ermöglichen zu hören (vgl. Römer 10,17). Nun, hier ist, was die Bibel über die Erfahrungen in der Wildnis in unserem Leben sagt:

  • “Sorge dafür, dass die Flut mich nicht überschwemmt und die tiefen Strudel mich nicht verschlingen…Antworte mir, HERR, denn deine Gnade ist wohltuend!… Wende dich mir zu in der ganzen Fülle deines Erbarmens” (Psalm 69,15-17). Es ist klar, dass die Wasser der Trübsal auch das Leben des Gerechten überfluten können.
  • “Ja, Gott, du hast uns Prüfungen ausgesetzt, du hast uns geläutert wie Silber ´im Schmelzofen`. Du hast uns ins Fangnetz geraten lassen, hast drückende Lasten auf unseren Rücken gelegt… Ins Feuer sind wir geraten, ins Wasser ebenso” (66:10-12). Wer lässt uns in das Netz des Elends fallen? Gott selbst.
  • “Bevor ich vom Leid getroffen wurde, war ich verstrickt in Irrtum, doch nun achte ich auf das, was du sagst….Es hat mir gut getan, dass ich vom Leid getroffen wurde, erst dadurch lernte ich, mich auf deine Bestimmungen zu besinnen” (119:67, 71). Diese Verse machen es völlig klar. Es ist gut für uns, ja sogar ein Segen, wenn wir betrübt sind.

Betrachten wir das Zeugnis des Psalmisten: “Ich liebe den HERRN, denn er hat mich gehört, als ich laut zu ihm um Hilfe flehte…. Der Tod hatte seine Arme schon nach mir ausgestreckt, das Totenreich warf seine Schatten voraus, in Not und Leid war ich geraten. Da rief ich den Namen des HERRN an: “O HERR, rette doch mein Leben!” (Psalm 116,1-4). Hier ist ein treuer Diener, der Gott liebte und grossen Glauben hatte. Und doch sah er sich mit Schmerz, Problemen und dem Tod konfrontiert.

Dieses Thema finden wir überall in der Bibel. Gottes Wort erklärt laut, dass der Weg zum Glauben durch Fluten und Feuer führt: “Dein Weg führte mitten durch das Meer, deine Pfade verliefen durch die Wassermassen” (Psalm 77:20). “Denn siehe, ich will ein Neues machen; jetzt soll es aufwachsen, und ihr werdet’s erfahren, daß ich Weg in der Wüste mache und Wasserströme in der Einöde” (Jesaja 43:19). “Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand stärkt und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!” (Jesaja 41:13).

Dieser letzte Vers enthält eine wichtige Wahrheit: In jeder Schwierigkeit, mit der wir konfrontiert sind, hält unser Vater unsere Hand. Aber nur wer die Wüste durchquert, bekommt diese Hilfe. Er streckt sie zu denen aus, die die unwegsamen Flüsse der Probleme überqueren.

Source: http://davidwilkersontoday.blogspot.com

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