Aus diesem Grund bemühe ich mich auch darum, mich in jeder Situation so zu verhalten, dass ich vor Gott und vor den Menschen ein reines Gewissen habe. (Apostelgeschichte 24,16 NGÜ)
Im Volksmund sagt man: «Das Gewissen sagt uns wohl, was man tun und meiden soll.» Dies stimmt aber nur begrenzt, denn das Gewissen ist ein Teil des Verstandes. Da wir von unserer Umwelt geprägt wurden, kann es sein, dass unser Gewissen falsch programmiert wurde. Es bleibt immer seinen eigenen Normen treu. Bis wir uns für Christus entscheiden, entspricht die Norm unseres Gewissens dem Maßstab dieser Welt, in der wir aufgewachsen sind. Viele Menschen werden durch ein schlechtes Gewissen falsch geleitet. Es geht hier nicht um eine reale Schuld, sondern eine psychologische Schuld, die meist schon in der frühen Kindheit entwickelt wurde. Satan arbeitet durch diese Festung, um die Christen Tag und Nacht zu beschuldigen (Offenbarung 12,10).
Solche Menschen sind normalerweise Perfektionisten, die sich unter dem Druck der Verurteilung abmühen, obschon die Bibel sagt, dass es für diejenigen, die mit Jesus Christus verbunden sind, keine Verurteilung mehr gibt (Römer 8,1). Solche Leute werden nicht geführt, sondern manipuliert. Sie sehen sich auch immer nach einer Bestätigung um und versuchen den Menschen zu gefallen. Paulus sagt: «Wenn ich noch Menschen gefallen wollte, wäre ich nicht ein Diener Christi» (Galater 1,10; NGÜ). Wenn Sie sich bemühen, den Menschen zu gefallen, wessen Diener sind Sie dann?
Weil unsere Gesinnung sich dieser Welt angepasst hat, ist es nötig, dass sie erneuert wird, damit unser Glaube mit der Wahrheit übereinstimmt. Kapitel 14 des Römerbriefes beschäftigt sich mit dem Thema, wie wir uns in besonderen Fällen verhalten sollen. Paulus sagt «Behandle deine Überzeugung in diesen Dingen als eine Angelegenheit zwischen dir und Gott. Glücklich zu nennen ist der, der sich in Fragen der persönlichen Überzeugung so verhält, dass er sich nicht selbst anzuklagen braucht»(Römer 14,22; NGÜ).
Wir sollen unsere Freiheit jedoch einschränken, wenn sie einen schwächeren Bruder zu Fall bringen könnte. Wir haben nie das Recht, das Gewissen von einem anderen zu verletzen. Paulus sagt: «Aus diesem Grund bemühe ich mich auch darum, mich in jeder Situation so zu verhalten, dass ich vor Gott und vor den Menschen ein reines Gewissen habe» (Apostelgeschichte 24,16; NGÜ). Hüten Sie sich, gegen Ihr eigenes Gewissen zu handeln, besonders wenn Sie eine persönliche Beziehung mit Jesus haben. Der Heilige Geist arbeitet durch unser Gewissen, denn er will unsere Gesinnung erneuern.
“Danke Herr, dass meine Gesinnung und mein Gewissen durch die Kraft deines Wortes täglich erneuert werden können.”
Source: http://www.freedominchrist.eu




