Was Gott getan haben will

„Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.“ (Philipper 4,6 NGÜ)

Wenn Sie sich Sorgen machen in Bezug auf eine Aufgabe oder eine Beziehung, deren Ausgang ungewiss ist, kann diese Unsicherheit bei Ihnen als Nervosität zum Ausdruck kommen. Sie hoffen zwar, dass irgendetwas geschieht, haben aber keine Garantie dafür. Sie können einige Faktoren steuern, jedoch nicht alle.

Nehmen wir einmal an, ein junges Mädchen glaubt, ihr Glück hänge davon ab, ob ihre Eltern sie zum Schulball gehen lassen. Da sie nicht weiß, wie die Eltern auf ihre Frage reagieren werden, macht sie sich Sorgen und wartet ängstlich gespannt auf die Antwort. Lautet die Antwort “Nein”, wird das Mädchen zornig, weil ihr Ziel verhindert wurde. Wüsste sie aber die ganze Zeit über, dass es keine Chance auf ein Ja gibt, wäre sie niedergeschlagen, weil ihr Ziel unerreichbar ist.

Wenn Sie Ihren zukünftigen Erfolg von einer Sache abhängig machen, die nie verwirklicht werden kann, haben Sie ein unerreichbares, aussichtsloses Ziel. Depressive Gedanken und Gefühle können in diesem Fall signalisieren, dass Ihr Ziel, auch wenn es noch so gut oder geistlich ist, wohl nicht erreicht werden kann. Einige Arten von Depression können auf ein chemisches Ungleichgewicht im Körper zurückgeführt werden. Wenn jedoch kein körperlicher Grund für eine Depression vorliegt, ist sie Ausdruck persönlicher Hoffnungslosigkeit.

Kein von Gott gegebenes Ziel kann zunichte gemacht werden oder ungewiss oder unmöglich sein. Bei Gott sind alle Dinge möglich. Gott würde ja mit einen Befehl, der nicht ausgeführt werden kann, seine eigene Autorität untergraben. Wenn Gott etwas getan haben will, dann ist es machbar.

Die große Frage ist: Was will Gott getan haben? Wie lautet die Antwort? Er will, dass wir die Person werden, zu der er uns berufen hat. Und wenn Gott dieses Ziel bei uns erreichen will, dann können weder Situationen noch besondere Lebensumstände uns daran hindern, genau der Techniker, die Familienfrau, der Leiter, der Vater oder die Mutter zu sein, der/die der Bestimmung Gottes entspricht.

“Herr, richte meine Augen auf das, was du in meinem Leben erreichen willst, und nicht auf die unmöglich scheinenden Hindernisse, die mich davon abhalten, in dir zu wachsen.”

Source: http://www.freedominchrist.eu

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