An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid. (Johannes 13,35 NGÜ)
Zeichen und Wunder bestätigten den Dienst von Jesus und den Jüngern. Nachdem Petrus aus dem Propheten Joel zitiert hatte und die Ausgiessung des Heiligen Geistes an Pfingsten bestätigte, predigte er über Jesus von Nazareth:
„Durch diesen Mann hat Gott – wie ihr alle wisst – in eurer Mitte mächtige Taten vollbracht, Wunder gewirkt und aussergewöhnliche Dinge getan. Damit hat er ihn euch gegenüber als seinen Gesandten bestätigt.“ (Apostelgeschichte 2,22 NGÜ).
Und von den Aposteln sagte Paulus: „Denn ich habe mich bei euch sehr wohl als Apostel ausgewiesen: Mein Dienst war gekennzeichnet von unbeirrter Standhaftigkeit und war begleitet von aussergewöhnlichen Geschehnissen, Wundern und machtvollen Taten.“ (2. Korinther 12,12 NGÜ).
Allerdings, auch falsche Lehrer und falsche Propheten können Zeichen und Wunder vollbringen (vgl. Matthäus 7,21-23 und 2. Petrus 2,1-22).
In Wirklichkeit werden fast alle biblischen Aussagen über Zeichen und Wunder in den letzten Tagen, den falschen Lehrern, Propheten und Messiassen zugeschrieben (vgl. Matthäus 24,11.24). Das zweite Tier in der Zeit – der Trübsal – wird beschrieben als eines, dem es gelang, die Bewohner der Erde irrezuführen (vgl. Offenbarung 13,14).
Jesus ist körperlich nicht mehr unter uns und es gibt auch keine Apostel mehr. Jesus beschrieb die Kennzeichen eines Jüngers mit ganz anderen Worten: „An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ (Johannes 13,35 NGÜ
Heisst das, dass es heute keine Zeichen und Wunder mehr gibt? Natürlich will ich nicht mit dem „bösen Geschlecht“ identifiziert werden, das nur Zeichen und Wunder verlangt (vgl. Lukas 11,29). Doch ich will auch nicht zu denen gehören, die den kraftlosen, antiübernatürlichen Vernunftglauben der westlichen Welt bezeugen.
Beide, Gottes Kraft und Gottes Weisheit kommen in Christus zum Ausdruck. Paulus sagt: „Die Juden wollen Wunder sehen, die Griechen fordern kluge Argumente. Wir jedoch verkündigen Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn. Für die hingegen, die Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden, erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.“ (1. Korinther 1,22-24 NGÜ)
“Herr, offenbare mir die wahre Quelle meiner geistlichen Erfahrungen. Wenn meine Erfahrungen nicht von Dir sind, lehne ich sie ab und gebiete Satan, von mir zu weichen.”
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